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2003/2004
Besuch der Basketballmannschaft des Theresien-Gymnasiums (Ansbach), (15.05.04 -22.05.04)
| Besuch der Basketballmannschaft des Theresien-Gymnasiums (Ansbach), (15.05.04 -22.05.04) |
| Wojtek Zychowicz und Johannes Kupser (Theresien-Gymnasium Ansbach) | |
| Juni 2004 | |
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„Am Samstag, den 15.05.2004 um 13:50 war es soweit: wir, die sechs Schüler und unser Lehrer Herr Dittrich, saßen im Flugzeug am Nürnberger Flughafen und freuten uns auf die anstehende Woche in Istanbul. Auf Einladung der Istanbul Lisesi Schule, anlässlich des 120-jährigen Jubiläums, schickte das Theresien-Gymnasium Ansbach seine Basketball Schulmannschaft, an die teilweise deutschsprachige Eliteschule, um dort an der internationalen Schulsportwoche teilzunehmen. Unsere Mannschaft, die sich zusammensetze aus Christian Muhrer, Manuel Göttler, Johannes Kupser, Wojtek Zychowicz und den Brüdern Nicola und Pascal Weber, nahm die Chance wahr in Istanbul Basketball zu spielen, was neben Volleyball und anderen Sportarten, für die ebenfalls internationale Mannschaften angereist waren, den Höhepunkt dieser Woche darstellte. Absicht dieser internationalen Sportwoche war es, verschiedene Nationen mit verschiedenen Kulturen durch den Sport zusammenzuführen und somit ein multikulturelles Miteinander zu schaffen. Bei der Ankunft wurden wir von den gastfreundlichen Türken und einer deutschen Lehrkraft, Frau Bach, empfangen und im Internat direkt neben der Schule im Zentrum Istanbuls einquartiert. Bevor am Dienstag das Turnier für uns beginnen sollte, hatten wir zeit uns einzuleben und erste Eindrücke der Millionenstadt zu bekommen. Am Sonntag startete unser Kulturprogramm, ebenfalls unter der Leitung von Herrn Dittrich, der bereits in Istanbul war. Los ging es mit der Besichtigung der Sultanahmet Moschee, besser bekannt als die „blaue Moschee“, bevor wir am Montag eine längere Bootsfahrt über den Bosporus zur asiatischen Seite Istanbuls machten. Dort genossen wir den wunderschönen Blick auf die Meerenge zwischen Europa und Asien am schwarzen Meer. Vorher waren wir aber noch zu Gast im Mathematik Unterricht, welcher auf Deutsch abgehalten wird und ein erstaunlich hohes Niveau aufweist. Leider neigt sich in der Türkei das Schuljahr zu Ende und deshalb konnten wir die wirkliche Unterrichtsatmosphäre nicht miterleben. Am Dienstag sollte nach der offiziellen Eröffnung der „Istanbul Lisesi Spor Soleni `04“, so der Name dieser Sportwoche, unser erstes Spiel stattfinden, welches wir gleich gegen die dortige Schule auszutragen hatten. Zum Schluss war es ein hart umkämpftes Spiel, welches wir trotz aller Anstrengungen leider mit dem Endergebnis von 56:53 verloren hatten. Als „Entschädigung“ ermöglichten uns aber die türkischen Schüler, mit ihrer etwas anderen und spontanen Organisationsart, den Besuch eines Endrunden Basketballspiels der 1.türkischen Liga. Am darauf folgenden Tag versuchten wir auf dem bekannten „Grand Bazar“, der nur einige Minuten von unserer Beherbergung entfernt war, einige Schnäppchen zu erhaschen. Nachmittags konnten wir dann die ehemalige christliche Kirche, die „Hagia Sofia“ bewundern, wofür uns der Eintritt übrigens von der türkischen Schule zurückerstattet wurde. Unser zweites Spiel fand am Donnerstag, gegen die österreichische Schule Istanbul statt, welches wir durch gutes Zusammenspiel souverän gewannen. An diesem Tag setzten wir unsere Kulturreise fort, indem wir den streng muslimischen Stadtteil Eyüp besucht haben, wo wie entlang einer großen Grabstätte in Richtung des berühmten Pierre Loti Cafés wanderten, und dort bei tollem Blick auf das Goldene Horn einen türkischen Kaffee genossen. Mindestens genauso interessant war das übergeblieben Aquädukt aus alten Römerzeiten, als die Stadt noch Konstantinopel hieß. Am Tag unseres letzten Spiels, welches erst nachmittags stattfand, besichtigten wir den überaus pompösen Dolmabahce Palast, der als Residenz für mehrere Sultane und letztendlich Atatürk, dem Begründer der modernen Türkei, diente. Vor dem Spiel genossen wir zum letzten Mal die sehr gute und preiswerte türkische Küche. Unser heutiger Gegner war die deutsche Schule, das „Alman Lisesi“, ebenfalls aus Istanbul, welche mit zwei vorangegangenen Siegen beim Dritten ebenfalls nicht aufzuhalten war. Dies bescherte uns eine herbe Niederlage, und somit gingen wir als dritter Sieger aus diesem Turnier. Jedoch tröstete uns unser Trainer Herr Dittrich mit den Worten des olympischen Gedankens: „Dabei sein ist alles.“. Da unser letzter Abend anstand, bevor wir am Samstagmorgen Istanbul wieder in Richtung Heimat verlassen sollten, luden uns unsere türkischen Freunde zu einem feierlichen Ausklang im westlichen Viertel „Taksim“ ein. „All you can eat“, war unser Motto im Pizza-Hut-Restaurant, wo wir alle beisammen an einer langen Tafel ausgiebig und mit viel Hunger nach dem Spiel dinierten. Leider neigte sich auch dieser Abend, und somit unsere Reise dem Ende zu. Samstagnachmittag gegen 15:00 Uhr, begrüßten wir nach planmäßiger Abreise unsere Familien in Ansbach. Jedoch fiel uns der Abschied schwer, von unseren neu gewonnen Freunden, die sehr gut Deutsch sprechen und nahezu alle organisatorischen Dinge selbst in die Hand nehmen. An dieser Stelle wollen wir uns im Namen unserer Mannschaft und unserer Schule mit einem herzlichen Dankeschön bei Rahmi, Bercke, Furkan, Mert und Soner, sowie bei Frau Bach und bei Herrn Dittrich für die tolle Organisation und super Reiseführung bedanken. Und natürlich geht auch ein großer Dank an unseren Direktor, Herr Bundschuh, der uns diese Reise ermöglicht hat. Ebenfalls bedanken wir uns bei der Stadt Ansbach, die uns finanziell unter die Arme gegriffen hat. |







