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2004/2005
EPA-Fortbildung in Deutsch
| EPA-Fortbildung in Deutsch |
| Georg Bertrams | |
| Dezember 2004 | |
Praxisorientierte Fortbildung zu den EPA im Fach DeutschUnter der fachkompetenten Leitung von Joachim Cornelissen und Dr. Rolf Kauffeldt setzten sich 12 Lehrkräfte aus Athen, Thessaloniki und Istanbul zweieinhalb Tage mit der Bedeutung der neuen Einheitlichen Prüfungsanforderungen im Fach Deutsch (Mai 2002) für die vertretenen Auslandsschulen angeregt auseinander. Auf Grund der deutlichen Praxis-orientierung der eingebrachten Materialien konnten sich alle Teilnehmer immer wieder intensiv einbringen, so dass eine äußerst produktive und konstruktive Arbeitsatmosphäre entstand. Kernpunkte der Auseinandersetzung waren
Bei allen zu erörternden Fragen und zu bewältigenden Aufgaben waren die großen Kenntnisse und zahlreichen Erfahrungen, über die die Referenten auf Grund ihrer Funktionen als Fach-leiter oder Fachberater im In- oder Ausland verfügen, eine nicht zu unterschätzende Hilfe. Ihre fachdidaktischen Ansätze und ganz konkreten Tipps wurden durch Vorschläge und Ideen seitens der Teilnehmer ergänzt, so dass ein breites Spektrum an Unterrichtsüberlegungen angestellt werden konnte, die aber nicht auf der theoretischen Ebene verblieben, sondern häufig durch ganz konkrete Vorschläge greifbar wurden. Zur Veranschaulichung des von allen Teilnehmern als sehr effektiv empfundenen Vorgehens hier ein Beispiel einer Arbeitsphase: Die Teilnehmer sollten in Kleingruppen tatsächlich eingereichte Abiturvorschläge, die zum Teil auch produktionsorientierte Aufgaben enthielten, auf ihre Brauchbarkeit hin untersuchen und zu einem Urteil kommen, aus dem sich gegebe-nenfalls eine Überarbeitung ergab. Die Betrachtung der Brauchbarkeit bezog sich sowohl auf den ausgewählten Text, als auch auf die Aufgabenstellung sowie den Erwartungshorizont. Dieses Vorgehen sorgte zum einen für eine intensive Auseinandersetzung innerhalb der Kleingruppe, zum anderen über eine weitere im Plenum, in dem sich unter Umstände eine weitere Kleingruppe befand, die den gleichen ebenfalls kritisch betrachtet hatte. Quasi in der Rolle von Fachberatern wurden die Erstellungskriterien auf ihre Anwendbarkeit untersucht und die Schlüssigkeit von Aufgabenstellungen erfahrbar; dabei entstanden naturgemäß viele Gespräche über die sachlogische Möglichkeit von produktionsorientierten Aufgaben. Bezogen auf die besondere Situation der Auslandsschulen wurde die mögliche produktionsorientierte Ausrichtung von Abituraufgaben begrüßt, da darin für die Schülerinnen und Schülern die Chance gesehen wird, mit einem nahezu zwangsläufig begrenzten Wortschatz sinnvoll und angemessen die Herausforderungen der Prüfungen erfüllen zu können. |







