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Studienfahrt nach Aachen
| Studienfahrt nach Aachen |
| Walburga Trak | |
| Februar 2007 | |
Girls and boys go scienceIn diesem Schuljahr hat unsere Schule zum ersten Mal an dem Projekt "Girls and boys go science" teilgenommen. Mit acht Schülern und Schülerinnen waren wir eine Woche in Aachen. Ziel dieses Seminars war es, Schülern und Schülerinnen einen Einblick in Studium und Beruf in einer deutschen Stadt zu vermitteln. Ein Seminar über „Interkulturelle Kompetenz“ wollte deutlich machen, dass nicht nur naturwissenschaftliche Begabung für ein erfolgreiches Studium und Berufsleben notwendig ist. Es nahmen insgesamt fünf Schulen aus drei verschiedenen Ländern teil, Türkei, Griechenland und Ägypten. Die Schüler und Schülerinnen erhielten einen sehr guten Einblick in das Leben eines Studierenden in Aachen. Wir besuchten Vorlesungen und Institute und hatten Gespräche mit Studierenden. Ein Treffen mit Ehemaligen unserer Schule und Kneipenbesuche rundeten das Ganze ab. Wichtig war sicherlich der Besuch des Philipswerkes und des Alexianer Krankenhaus, sie zeigten mögliche Arbeitsfelder nach Abschluss eines erfolgreichen Studiums. Nicht alle Schüler und Schülerinnen werden nun aufgrund dieses Besuches in Deutschland studieren, aber der zweite Schwerpunkt dieses Projektes „Zusammenführen von Schülern aus verschiedenen Ländern/ Kulturen“ sollte in seiner Wirkung auf unsere Jugendlichen nicht unterschätzt werden. Es trafen sich junge Menschen aus verschiedenen Ländern, die eine gemeinsame Vergangenheit miteinander haben. Sie trafen sich nicht nur auf einer persönlichen Ebene, sondern hatten aufgrund der Angebote die Möglichkeit sich kritisch miteinander über ihre Kulturen auseinander zu setzen. Wir besuchten mit unseren Schülern das Theaterstück der „Migrantenchor“. Dieses Stück gab Anlass auch die Rolle der Schüler als Ausländer in Deutschland zu beleuchten. Die Schüler zeigten sich beeindruckt davon, dass die deutsche Gesellschaft ihr Verhalten gegenüber Ausländern durchaus in Frage stellt. Die Fahrt in die Euro- Region ermöglichte einen Blick in die Geschichte der beiden Weltkriege, bot aber gleichzeitig einen Blick in den Umgang mit belasteter Vergangenheit. Die Fahrt in ihrem Ablauf und ihrer Organisation war für alle beteiligten Schüler und Lehrer eine Bereicherung. |







